Tipps: Gesund durch den Winter

Die Berufsgenossen für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) bietet kluge Tipps. Die Formel lautet ganz einfach: Zeit, Licht und Luft.

Rutschige Straßen und Wege, Kälte und Dunkelheit, trockene Heizungsluft: um die Gesundheit und Sicherheit zu Hause und am Arbeitsplatz in der Wintersaison zu gewährleisten, hält die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) einige Tipps parat. Diese können in drei Begriffen zusammengefasst werden: Zeit, Licht und Luft.

Viele Winterunfälle, die der Berufsgenossenschaft gemeldet werden, passieren zu Fuß. Oft ziehen sie langwierige Verletzungen nach sich, zum Beispiel Knochenbrüche, Zerrungen und Bänderverletzungen. Deshalb rät die BGW, dass Fußgängerinnen und Fußgänger mehr Zeit für den Weg zur Arbeit oder nach Hause einplanen – vor allem wenn es draußen glatt ist. Kleine und langsame Schritte mit geeignetem Schuhwerk heißt das besondere Geheimnis.

 

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Ebenso lohnt sich im Winter ein bisschen Extra-Zeit für die Haut. Sie braucht jetzt besonderen Schutz und spezielle Pflege. Denn sie gibt bei trockener Heizungsluft vermehrt Feuchtigkeit ab und reduziert bei Kälte ihre eigene Fettproduktion. Die BGW-Experten empfehlen daher das regelmäßige Eincremen mit einer stärker fetthaltigen Pflegecreme. Sie soll aber nur langsam einziehen und einen Fettfilm auf der Haut hinterlassen. Ganz wichtig: die wärmenden Handschuhe nicht vergessen. So viel Zeit muss sein.

Leuchtend und erleuchtet: Licht machen und nutzen

In dieser Jahreszeit kann die Dunkelheit eine Falle werden. Wenn man in schlecht beleuchteten Räumen stolpert oder stürzt, kann man sich schnell eine schmerzvolle Verletzung zufügen. Achtsamkeit ist aber nicht nur zu Hause gefordert. In dieser Jahreszeit kann man im Straßenverkehr schnell übersehen werden. Die frühe Dunkelheit bleibt zudem nicht ohne Auswirkung auf die persönliche Gemütslage. Das mangelnde Tageslicht kann auf die Stimmung drückt. All dem kann man vorbeugen.

Die BGW-Experten empfehlen Lichttest – nicht nur am Auto und Fahrrad, sondern auch am Haus, Hof und an den Wegen. Vielleicht muss eine Glühbirne ausgetauscht werden. Vielleicht sind zusätzliche Beleuchtungen und Bewegungsmelder oder Dämmerungsschalter nötig. Gegen den „Winterblues“ hilft viel Spaziergang bei Tageslicht. Nutzen Sie die Mittagspause für einen kleinen Spaziergang.

Luftig durch den Tag: Immer wieder Fenster auf

Auch frische Luft braucht man im Winter ebenso wie in den übrigen Jahreszeiten. Stickige Raumluft macht müde und fördert Erkältungen. Denn gerade dort können sich Krankheitskeime anreichern. Daher ganz wichtig: regelmäßiges Lüften. Am besten öffnet man – bei der Arbeit wie zu Hause – die Fenster in der kalten Jahreszeit mehrmals täglich für einige Minuten ganz weit, damit genügend Luft ausgetauscht wird. Am effizientesten ist das Querlüften mit mindestens zwei geöffneten Fenstern oder Türen auf verschiedenen Seiten.

Aber nicht zu lange: Wenn der Körper unterkühlt, verliert er an Kraft, sich gegen Krankheitserreger zu wehren. Drei bis fünf Minuten reichen – auch damit die Wände nicht zu sehr auskühlen. Regelmäßiges Lüften gilt nicht nur für Räume im Büro oder Wohnzimmer. Der Körper benötigt ebenfalls viel Luft. Mit dem Spaziergang in der Mittagspause schlägt man also zwei Fliegen mit einer Klappe: man tankt Sonnenlicht und belebenden Sauerstoff. (bgw/betriebundarzt)

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